Aktuelles

 Vegetationsbrand Ehrenstetten

Video vom Einsatzbericht: https://youtu.be/LKXUv-8S-o0

 

Erfolgreiche Beteiligung am Landesfeuerwehrtag in Heidelberg

Beim nur alle fünf Jahre stattfindenden Landesfeuerwehrtag, der in diesem Jahr von der Feuerwehr Heidelberg ausgerichtet wurde, beteiligte sich die Feuerwehr Ehrenkirchen mit einer Wettkampfgruppe. Darüber hinaus bereicherte die Feuerwehrkapelle Ehrenstetten das Unterhaltungsprogramm am Sonntag.

Im Rahmen einer Festmeile standen die ganzen Facetten des Feuerwehrwesens im Mittelpunkt in der Heidelberger Altstadt. Die Feuerwehrkapelle Ehrenstetten bereicherte dieses Programm durch ein Unterhaltungskonzert, welches an verschiedenen Plätzen verteilt in der Altstadt aufgeführt wurde und begeisterten die zahlreichen Zuhörer mit ihrem musikalischen Können.

Eine Gruppe mit 11 Teilnehmern, darunter sechs Frauen, hat unter der Leitung von Gruppenführer Michael Stiefvater erfolgreich an den Leistungswettbewerben teilgenommen und das Leistungsabzeichen in Silber erworben.

Die Prüfung umfasst im ersten Teil das Vortragen eines Löschangriffs unter Vorgehen mit schwerem Atemschutz. Die Wasserentnahme erfolgt mittels einer Saugleitung aus einem Löschteich. Bis zur Wasserabgabe auf dem 1. Rohr darf die Gruppe maximal 280 Sekunden benötigen. Der zweite Prüfungsteil verlangt das Abarbeiten eines Verkehrsunfalls mit einer in einem Fahrzeug eingeklemmten Person. Diese muss mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem Fahrzeug befreit werden, darüber hinaus muss ein Baum mit einer Motorsäge zerkleinert werden. Diese Prüfung ist in einer Zeit von 480 Sekunden zu absolvieren.

Bild Heidelberg SilberDie Frauen und Männer der Feuerwehr Ehrenkirchen bewältigten die an sie gestellten Anforderungen souverän, so dass sie aus den Händen von Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen, die Leistungsabzeichen in Silber empfangen durften. Dieser zeigte sich über eine Teilnehmergruppe, in der die Frauen die Mehrheit stellen, besonders erfreut. Stellt dies doch in Feuerwehrkreisen nach wie vor eine Seltenheit dar.

Seitens der Feuerwehr Ehrenkirchen dürfen wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich zum großen Erfolg gratulieren. Gleichzeitig bedanken wir uns für den großen Zeitaufwand, den jeder Einzelne in der Vorbereitung investiert hat. Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an die Musikerinnen und Musiker der Feuerwehrkapelle Ehrenstetten für die Teilnahme in Heidelberg.

 

Neuer Einsatzleitwagen in Dienst gestellt

Ende Juli wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr ein neuer Einsatzleitwagen (ELW) in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt ein ca. 20 Jahre altes Vorgängermodell. Der ELW ist das Führungsfahrzeug der Feuerwehr und bietet fünf Einsatzkräften Platz. Es dient nicht nur dazu, die Einsatzleitung zur Einsatzstelle zu bringen, sondern stellt die Kommunikationszentrale am Einsatzort dar, welches die Verbindung der unterschiedlichen am Einsatz beteiligten Feuerwehreinheiten sicherstellt. Über das Fahrzeug wird aber auch die Verbindung mit der Feuerwehrleitstelle in Freiburg oder anderen externen Stellen sichergestellt. Mit anderen beteiligten Organisationen wie dem Rettungsdienst oder der Polizei kann eine gemeinsame Einsatzleitung gebildet werden. Hierfür stellt das Fahrzeug unterschiedliche Kommunikationswege zur Verfügung, so über mehrere Funkkanäle, Telefon, Fax, E-Mail oder Internet.

ELW Neu

Darüber hinaus werden auch die notwendigen Einsatzunterlagen mitgeführt. Aufgrund der dynamischen baulichen Entwicklung in der Gemeinde wurden der Feuerwehr von zahlreichen größeren Objekten Feuerwehrpläne zur Verfügung gestellt. Diese sowie weitere Unterlagen werden auf dem Fahrzeug sowohl in Papierform wie auch digital vorgehalten. Ein Arbeitstisch mit Unterschrank schafft hierfür die entsprechende Grundlage. Ebenfalls fest eingebaut sind zwei Whiteboards mit Zubehör, um Lagekarten zu führen bzw. den Einsatzverlauf festzuhalten.

Die Anschaffungskosten für das Fahrzeug inkl. sämtlicher Beladung beliefen sich auf knapp 90.000 Euro. Beim Fahrgestell handelt es sich um einen handelsüblichen VW-Crafter Kastenwagen, der feuerwehrtechnische Ausbau erfolgte durch die Fa. Wilhelm Barth aus Fellbach.

Teilnahme am Atemschutzlehrgang

10 Kameradinnen und Kameraden haben vor kurzem den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert.

Atemschutzlehrgang2017b

Die Teilnehmer am letzten Atemschutzgeräteträgerlehrgang waren Heinrich Adolf, Leon Benz, Julia Broghammer, Ramona Gutjahr, Simon Heckel, Timo Kraus, Alexander Mann, Annemarie Pfirsig, Lara Schwämmle und Juliana Steiert. Dadurch steigt auch die Anzahl unserer weiblichen Geräteträgerinnen signifikant an, was sehr erfreulich ist. Wir dürfen allen Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang gratulieren und uns für die Teilnahme bedanken.

Erfolgreiche Lehrgangsteilnahme am Truppführer

Truppführer 2017

Unsere Kameraden Marco Perschil, Johannes Heckel, Dennis Steck und Hildegard Barth haben erfolgreich am Truppführerlehrgang mit einem Umfang von 35 Ausbildungsstunden teilgenommen.

Grundausbildungslehrgang erfolgreich beendet!

In insgesamt 82 Unterrichtsstunden fand am Standort Bad Krozingen ein interkommunal organisierter Grundausbildungslehrgang für 15 Feuerwehrangehörige aus dem Südlichen Breisgau, davon sieben aus Ehrenkirchen, statt. In diesem Ausbildungsabschnitt werden die grundlegenden Tätigkeiten in der Feuerwehr in den Bereichen Brennen und Löschen, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, ABC-Abwehr und Rechtsgrundlagen vermittelt. Unterrichtet wurden die Teilnehmer von mehreren Ausbildern, darunter Christian Schweizer, Dominik Bösch, Daniel Kraus, Michael Stiefvater und Lars Wagner von der Feuerwehr Ehrenkirchen. Verstärkt wurden die Ausbilder durch Maschinisten, die aus den jeweiligen Feuerwehren Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stellten.

Bild Truppmann2017

Aus den Reihen der Ehrenkirchener Wehr nahmen die Feuerwehrangehörigen (h.v.l.n.r.) Yasser Ali, Tobias Perschil, Marc Dietsche, Kevin Baldiswieler, Caroline Edel sowie (v.v.l.n.r.) Stefan Rotzler und Joachim Bührer  erfolgreich teil. Besonders hervorzuheben ist, dass wir mit Yasser Ali unseren ersten Flüchtling aus Syrien in die Feuerwehr aufgenommen haben. Yasser Ali ist sehr gut angekommen, wir haben viel Freude miteinander!

Wir gratulieren den Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang und bedanken uns für die Teilnahme. Wir freuen uns auf den Einsatz- und Übungsdienst mit Euch! Unser herzlicher Dank gilt ebenfalls den Ausbildern und den Maschinisten für deren Engagement.

Christoph Blattmann
Kommandant

Feuerwehr Ehrenkirchen beteiligt sich an den Leistungswettkämpfen des Landkreises

 

Eine Gruppe der Feuerwehr Ehrenkirchen hat nach intensiven Vorbereitungswochen erfolgreich an den Leistungswettkämpfen des Landkreises teilgenommen.

Wettkampfgruppeb

Unsere Feuerwehrfrauen Julia Broghammer, Anna Brüstle, Ramona Gutjahr, Annemarie Pfirsig, Lara Schwämmle, Juliana Steiert und Jutta Schneider haben das Bronzene Leistungsabzeichen erworben, ebenso die Männer Tobias Claußen, Christian Hutmacher, Timo Kraus und Aleksandr Mann. Die Gruppen wurden von den Gruppenführern Michael Stiefvater und Lars Wagner geleitet, als Maschinist war Daniel Kraus eingesetzt.

Beim bronzenen Leistungsabzeichen muss seitens der Gruppe ein Löschangriff in vorgegebener Zeit vorgetragen werden. Dabei steht die Rettung einer Person über eine tragbare Leiter im Mittelpunkt. Die gestellten Aufgaben wurden von den Feuerwehrangehörigen souverän gelöst.

Auf dem Bild ist die Wettkampfgruppe gemeinsam mit dem angereisten „Fanclub“ zu sehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Teilnehmern für die aufgewendete Zeit und beglückwünschen sie zu dem tollen Ergebnis.

Christoph Blattmann

Kommandant

Feuerwehrkapelle Ehrenstetten tritt dem Fachbereich Musik im Landesfeuerwehrverband bei

 

Nach der Neufassung der Satzung der Freiwilligen Feuerwehr Ehrenkirchen und der damit verbundenen Neuordnung der Rechtsverhältnisse der Feuerwehrkapellen hat sich die Feuerwehr- und Winzerkapelle Ehrenstetten dazu entschlossen, dem Fachbereich Musik des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg beizutreten.

Landesstabführer Nico Zimmermann nutzte gemeinsam mit Kreisstabführer Martin Bertrandt die Gelegenheit, die Arbeit des Verbandes den Leiterinnen der Feuerwehrkapelle Christine Lang und Sandra Kury vorzustellen. Über die Mitgliedschaft im Verband hat die Kapelle Zugang zu den verschiedenen Fortbildungsmöglichkeiten des Verbandes und zu den verschiedenen Ehrungen. Außerdem kann sie an den Wertungsspielen teilnehmen.

Obwohl die Feuerwehr – und Winzerkapelle bereits 1866 als Feuerwehrkapelle gegründet wurde, nahm sie bisher nicht an der Verbandsarbeit teil. Für Landesstabführer Nico Zimmermann war es eine besondere Freude, die Feuerwehrkapelle aufzunehmen, war es doch die erste Neuaufnahme, an die er sich erinnern konnte.

 Bild Feuerwehrkapelle

Das Bild zeigt v.l.n.r Feuerwehrkommandant Christoph Blattmann, stv. Leiterin Sandra Kury, Leiterin der Musikabteilung Christine Lang, Landesstabführer Nico Zimmermann, Kreisstabführer Martin Bertrandt.

Scheunenbrand beim Aussiedlerhof Schelb südlich von Ehrenstetten

 

Die Freiwillige Feuerwehr Ehrenkirchen wurde am 23.9 gegen 14.30 Uhr zu einem Scheunenbrand zum Aussiedlerhof der Familie Schelb südlich von Ehrenstetten alarmiert. Der Hof befindet sich auf halber Strecke zwischen der Kreisstraße und dem Ambringer Grund.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABeim Schnapsbrennen hatte sich die Holzfassade entzündet. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand bereits in den Dachstuhl ausgebreitet. Mit vier Atemschutzgeräteträgern wurde ein Löschangriff mit zwei Rohren in das Dachgeschoss vorgetragen, zwei weitere Rohre wurden im Erdgeschoss bzw. von außen eingesetzt, so dass der Brand zügig bekämpft und abgelöscht werden konnte.

Bei Anwesen im Außenbereich, die nicht an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen sind, gestaltet sich in der Regel die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser sehr aufwändig. Aufgrund der bei der Anfahrt zur Einsatzstelle sichtbaren Rauchsäule wurde deshalb bereits vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle die Feuerwehr Staufen zur Unterstützung beim Aufbau der Löschwasserversorgung alarmiert. Unabhängig davon wurde durch die Feuerwehr Ehrenkirchen die Wasserversorgung aus dem beim Anwesen vorhandenen Löschteich sichergestellt. Ebenfalls bauten weitere Kräfte aus Ehrenkirchen bis zum Eintreffen der Kameraden aus Staufen eine Löschwasserversorgung von der Ehrenstetter Grundschule her auf, so dass deren Eingreifen nicht mehr notwendig war. Für Nachlöscharbeiten wurde der Teleskopmast auf Staufen dann noch eingesetzt. Die Einsatzstelle konnte gegen 16.30 Uhr an den Eigentümer übergeben werden. Die Feuerwehr Ehrenkirchen war mit ca. 40 Mann und 6 Fahrzeugen im Einsatz.

Aufwändiger Bergungseinsatz für die Feuerwehr

Am 22.7 wurde die FP7220033euerwehr Ehrenkirchen zur Bergung eines Geländewagens im Gewann „Wanne“ nach Ehrenstetten alarmiert. Ein offensichtlich ortsunkundiger Fahrer versuchte von dort aus den Ölberg hinaufzufahren. Als der Weg zu schmal wurde und in einen Fußweg überging rutschte das Fahrzeug seitlich weg und drohte ca. 50 m den Abhang hinunter zu stürzen.

Seitens der Einsatzkräfte wurde das Fahrzeug zunächst mit Spanngurten gesichert. Besonders problematisch war, dass die Einsatzstelle mit schwerem Gerät nicht erreichbar war. Sämtliches benötigtes Einsatzmaterial musste ca. 200 m in steilem Gelände zu Fuß herangeschleppt werden. Nach der Sicherung des Fahrzeuges wurde es nach und nach mit Greifzügen zurückgezogen. Hierzu wurde ein Greifzug hinten und ein weiterer vorne am Fahrzeug befestigt. Gleichzeitig musste das Fahrzeug, um das Kippen zu verhindern, unter Spannung gehalten werden. Die Bergung erfolgte deshalb nur in kleinen Schritten und war sehr zeitaufwändig. Nach rund vier Stunden Einsatz konnte das Fahrzeug – ohne weitere Beschädigungen – an den Eigentümer übergeben werden. Dieser war sichtlich erleichtert und bedankte sich bei der Feuerwehr für deren professionellen Einsatz.

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Die Feuerwehr Ehrenkirchen war mit drei Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz. Unterstützend tätig wurde die Feuerwehr Münstertal, die einen weiteren Greifzug zur Einsatzstelle brachte.

 

 

 

 

Brand im Prälat-Stiefvater-Haus

In Folge der ausgelösten Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr Ehrenkirchen am 13.7 kurz vor 16.00 Uhr in das Prälat-Stiefvater-Haus, einem Altenpflegeheim mit 82 Plätzen, alarmiert. Bereits beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr von den Mitarbeitern über eine Rauchentwicklung in der Waschküche des Pflegeheimes informiert. In mehreren Räumen hatten die Rauchmelder ausgelöst.
Die unter schwerem Atemschutz vorgehenden Einsatztrupps konnten den Brand in einer Industriewaschmaschine lokalisieren und schnell ablöschen. Diese war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten und hatte die in der Maschine befindliche Wäsche ebenfalls entzündet. Nach Ausräumen der Maschine konnte mittels maschineller Druckbelüftung die Rauchfreiheit zügig wieder hergestellt werden. Aufgrund des hohen Brandschutzstandards des Gebäudes hatte eine Gefahr für die Bewohner zu keinem Zeitpunkt bestanden. Außer dem Schaden an der Waschmaschine sind keine weiteren Schäden zu verzeichnen.
Die Feuerwehr Ehrenkirchen war mit fünf Fahrzeugen und 25 Feuerwehrangehörigen unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Michael Stiefvater im Einsatz. Vorsorglich alarmiert wurde die Feuerwehr Bad Krozingen, die jedoch nach kurzem Aufenthalt am Haltepunkt wieder abrücken konnte.

 

Erfolgreiche Teilnahme an den Leistungswettkämpfen des Landkreises

Mit 28 Teilnehmern, aufgeteilt in jeweils zwei Gruppen für das Leistungsabzeichen in Silber und Gold, hat sich die Feuerwehr Ehrenkirchen mit dem größten Teilnehmerfeld aus dem gesamten Landkreis an den diesjährigen Leistungswettkämpfen in Eichstetten beteiligt.
Nach intensiven Vorbereitungswochen haben sich die Gruppen dem Urteil der Wertungsrichter gestellt. Sowohl die Silber- wie auch die Goldgruppen mussten sowohl einen Löschangriff (unter Atemschutz) wie auch eine Technische Hilfeleistungsübung unter strikten Zeitvorgaben bewältigen. Die besondere Herausforderung bei der Silbergruppe ist die Entnahme des Wassers aus einem offenen Gewässer, bei der Goldgruppe die Vornahme eines Schaumrohres. Im Rahmen der Technischen Hilfeleistungsübung erfolgt die Befreiung einer verletzten Person aus einem Fahrzeug mittels hydraulischem Rettungsgerät sowie deren Erstversorgung. Die Goldgruppe musste außerdem eine theoretische Prüfung ablegen.
Besonders hervorzuheben ist, dass als Voraussetzung für die Teilnahme an den Wettkämpfen die erfolgreiche Teilnahme an mehreren feuerwehrspezifischen Lehrgängen sowie der Erwerb des Leistungsabzeichens in der darunter liegenden Stufe notwendig ist. So haben alle Teilnehmer mindestens 180 (Silber) bzw. 215 (Gold) Lehrgangsstunden hinter sich. Hinzu kommen noch teilweise weitere Ausbildungen zum Atemschutzgeräteträger (40 Stunden), Maschinisten (35 Stunden + Lkw- Führerschein) oder Gruppenführer (80 Stunden). Den Teilnehmern Marco Eberle und Adrian Knörr gratulieren wir in diesem Zusammenhang zum bestandenen Truppführerlehrgang sowie Johannes Heckel, Marco Perschil, Nico Ruh, Niklas Ruh und Dennis Steck zum Atemschutzgeräteträgerlehrgang, den alle parallel zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe erfolgreich absolviert haben.
Mit dem Erwerb der Leistungsabzeichen stellen die Teilnehmer damit ein umfassendes feuerwehrtechnisches Können unter Beweis. Unseren Männern (und einer Frau) gelangen unter den strengen Augen der Wertungsrichter nahezu fehlerfreie Übungen. Nur unter der Voraussetzung, dass jeder Handgriff sitzt, können die strengen Zeitvorgaben eingehalten werden. Dies schafften unsere Gruppen mit Bravour.

Christoph Blattmann
Kommandant

2016 LAZ Gruppenbild alle 1

So dürfen wir folgenden Teilnehmern ganz herzlich zu ihren Leistungsabzeichen gratulieren:
In Silber: Hildegard Barth, Sven Fehr, Andrej Gontscharow, Daniel Gontscharow, Sven Gramelspacher, Johannes Heckel, Christian Moog, Mathias Maier (Gruppenführer), Marco Perschil, Jan Reisch, Nico Ruh, Niklas Ruh, Dennis Steck, Thomas Strub; Betreuer: Andreas Perschil und Michael Strub
In Gold: Dominik Bösch, Fabian Buchholz, Marco Eberle, Fabio Iannece, Luca Ingold, Tim Ingold, Adrian Knörr, Daniel Kraus (Gruppenführer), Bastian Merkle, Philipp Steinle, Alexander Stiefvater, Michael Stiefvater (Gruppenführer und Betreuer), Willi Stork, Lars Wagner

 Maschinistenlehrgang erfolgreich absolviert

MA Lehrgang20165Vom 04.03.2016 bis zum 19.03.2016 nahmen die Feuerwehrmänner Stefan Knörr und Bastian Merkle am Maschinistenlehrgang auf Landkreisebene teil. Innerhalb des 35stündigen Lehrgangs werden umfassende Kenntnisse zur Bedienung und Funktionsweise der bei den Feuerwehren eingesetzten Pumpen vermittelt. Darüber hinaus stand auch das Fahren im Straßenverkehr und die Bedienung der sonst bei der Feuerwehr eingesetzten Aggregate, wie z.B. Stromerzeuger, auf dem Stundenplan. Die Feuerwehr Ehrenkirchen beteiligt sich darüber hinaus mit Michael Stiefvater, Stellvertretender Feuerwehrkommandant, als Ausbilder am Lehrgang. Die Feuerwehr Ehrenkirchen gratuliert den Teilnehmern für die erfolgreiche Teilnahme und bedankt sich für die aufgewendete Zeit.

 

Grundausbildungslehrgang erfolgreich beendet!

In insgesamt 82 Unterrichtsstunden fand am Standort Bad Krozingen ein interkommunal organsierter Grundausbildungslehrgang für 30 Feuerwehrangehörige aus dem Südlichen Breisgau teil. In diesem Ausbildungsabschnitt werden die grundlegenden Tätigkeiten in der Feuerwehr in den Bereichen Brennen und Löschen, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, ABC-Abwehr und Rechtsgrundlagen vermittelt. Unterrichtet wurden die Teilnehmer von insgesamt 14 Ausbildern, darunter Christian Schweizer, Michael Stiefvater und Dominik Bösch von der Feuerwehr Ehrenkirchen. Verstärkt wurden die Ausbilder durch Maschinisten, die aus den jeweiligen Feuerwehren Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stellten.

Truppmann 2015

Aus den Reihen der Ehrenkirchener Wehr nahmen die Feuerwehrangehörigen (v.l.n.r.) Christian Hutmacher, Juliana Steiert, Tobias Claußen, Leon Benz, Timo Kraus und Alexander Mann erfolgreich teil.

Wir gratulieren den Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang und bedanken uns für die Teilnahme. Wir freuen uns auf den Einsatz- und Übungsdienst mit Euch! Unser herzlicher Dank gilt ebenfalls den Ausbildern und den Maschinisten für deren Engagement.

Die Feuerwehr Ehrenkirchen trauert um sein Ehrenmitglied und Ehrenkommandant der Abteilung Ehrenstetten

Nachruf Steinle BZ

Wohngebäudebrand in Kirchhofen Feuerwehr bringt Brand schnell unter Kontrolle

Am Dienstag 10.2.15 gegen 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr Ehrenkirchen zu einem Wohngebäudebrand in die Belchenstraße in Kirchhofen alarmiert. Der Brand war mutmaßlich auf dem Balkon im 1. Obergeschoss aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen und hatte beim Eintreffen des Löschzuges bereits auf drei angrenzende Wohnräume und die Dachhaut übergegriffen.

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Die unter schwerem Atemschutz vorgehenden Einsatzkräfte brachten den Brand in den Wohnräumen mit zwei Rohren schnell unter Kontrolle. Über weitere Trupps im Außenbereich konnte auch der Brand auf dem Balkon eingedämmt werden. Bei den Nachlöscharbeiten mussten Teile der Ziegeleindeckung sowie der Dachschalung entfernt werden. Da in Teilbereichen des Daches eine Fotovoltaikanlage installiert war, waren diese Bereiche nur schwer zugänglich. Zur Unterstützung wurde deshalb die Drehleiter aus Bad Krozingen alarmiert, mit deren Hilfe auch die Nachlöscharbeiten bei der Fotovoltaikanlage erfolgreich beendet werden konnten.

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Nach zwei Stunden rückte der Großteil der Einsatzkräfte ab, eine Brandwache verblieb bis in die Abendstunden an der Einsatzstelle. Insgesamt war die Feuerwehr Ehrenkirchen mit 6 Fahrzeugen und 45 Mann im Einsatz.

ABC-Einheit im Südlichen Breisgau ist einsatzbereit

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald strukturiert die Gefahrenabwehr bei ABC-Einsätzen (atomar, biologisch, chemisch) der Feuerwehren neu. Zu diesem Zweck wurden für die fünf Unterstützungsbereiche des Landkreises Dekontaminations-Zelte neu beschafft. Das Zelt für den Bereich des Südlichen Breisgaus mit insgesamt 14 Gemeinden und 65.000 Einwohnern wurde nun vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Thomas End an die Freiwillige Feuerwehr Ehrenkirchen übergeben.

Grundsätzlich bestehen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit dem Strahlenschutzzug in Ihringen und dem Gefahrgut-Zug in Müllheim Spezialeinheiten für die Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren (ABC). Da diese jedoch nicht überall im Landkreis innerhalb der vorgeschriebenen Eintreffzeiten vor Ort sein können, wurden nun durch den Landkreis Dekontaminations-Zelte beschafft, um regional schnell verfügbare Kräfte zu haben. Für den Unterstützungsbereich Südlicher Breisgau wurde das Gerät nun an die Freiwillige Feuerwehr Ehrenkirchen übergeben, welche die Aufgabe der ABC-Gefahrenabwehr künftig gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Krozingen wahrnehmen wird. Die Feuerwehr Bad Krozingen befasst sich bereits seit Jahren mit diesem Thema und hält Spezialausrüstung (z.B. Vollschutzanzüge) für die Gefahrenabwehr vor.

Um die Einsatzbereitschaft möglichst schnell sicherzustellen, fanden in Ehrenkirchen nun mehrere Übungseinheiten statt, die sich speziell mit dem Thema der Dekontamination befassen. Im Rahmen der Dekontamination werden sowohl Einsatzkräfte der Feuerwehr wie auch gegebenenfalls betroffene Personen gereinigt. Bei den Einsatzkräften wird die Spezialausrüstung abgewaschen und neutralisiert, anschließend wird diese gemeinsam ausgezogen. Die Ausrüstung wird verpackt und für eine Reinigung durch Spezialfirmen vorbereitet. Die Einweisung in das Dekontaminations-Zelt erfolgte in einem Übungsabend durch Vertreter der Feuerwehr Eichstetten, die die vergleichbare Aufgabe am Kaiserstuhl wahrnehmen. Einen Übungsabend sowie einen ganzen Übungstag investierten die Feuerwehren Bad Krozingen und Ehrenkirchen in das gemeinsame Konzept mit externer Schulungsleitung. In mehreren Einsatzszenarien im Gewerbegebiet Niedermatten konnte der gemeinsame Einsatzablauf trainiert werden. Auch die erfahrenen Kräfte aus Bad Krozingen erkannten, dass das Zusammenwirken der beiden Wehren ein extrem effizientes Arbeiten ermöglicht. Für die Feuerwehr Ehrenkirchen folgten dann noch weitere intensive Schulungen.

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Bei der Übergabe des Dekontaminations-Zeltes konnte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas End vom bereits erreichten Leistungsstand überzeugen. Thomas End hob hervor, wie wichtig die gemeinsame Aufstellung der ABC-Einheit in Bad Krozingen und Ehrenkirchen für den gesamten Unterstützungsbereich sei und bedankte sich für die Wahrnehmung dieser Aufgabe bei der Ehrenkirchener Wehr. Gemeinsam mit dem Ehrenkirchener Kommandanten Michael Strub stellte er die „Einsatzbereitschaft“ der Dekontaminationseinheit in Ehrenkirchen erfreut fest.

Unangekündigte Alarmübung der Feuerwehr im Prälat-Stiefvater-Haus

Eine unangekündigte Alarmübung führte die Freiwillige Feuerwehr Ehrenkirchen im Prälat-Stiefvater-Haus, einer Altenpflegeeinrichtung mit 82 Pflegeplätzen, durch.  Das Ziel der Übung, das Ablöschen eines Brandes in einem Pflegezimmer sowie die Evakuierung des betroffenen Brandabschnittes, konnten vollständig erreicht werden. Seit der Eröffnung des Prälat-Stiefvater-Hauses im Jahr 2008 ist die Freiwillige Feuerwehr Ehrenkirchen regelmäßiger Gast im Prälat-Stiefvater-Haus. Zum einen ist es ein großes Anliegen von Feuerwehrkommandant Michael Strub, dass sich die Feuerwehr in der großen Einrichtung gut auskennt, andererseits legt auch die Heimleiterin Frau Anne Gibson Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Rettungsorganisationen.

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Als Neuerung eingeführt wurden in der Einrichtung sogenannte Rettungsmatratzen. Diese liegen in den Betten unter der normalen Matratze. Im Ernstfall ist eine Evakuierung der Bewohner möglich, in dem der Betroffene einfach mit der kompletten Matratze aus dem Bett genommen wird und auf dem Boden dann aus dem Gefahrenbereich gezogen wird. Ob dies tatsächlich funktioniert, konnte nun in einer Alarmübung getestet werden.

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Angenommen wurde der Brand in einem Pflegezimmer des 2. Obergeschosses. Dieses wurde mittels einer Nebelmaschine komplett verraucht. Nach dem Auslösen der Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr Ehrenkirchen über Funkmeldeempfänger alarmiert, ebenfalls die Drehleiter aus Bad Krozingen sowie Kräfte des DRK. In kurzen Abständen trafen die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Ehrenkirchen und der Abteilungen Norsingen und Offnadingen an der Einsatzstelle ein. Nach Erkundung durch den Zugführer wurde durch zwei Atemschutztrupps die Brandbekämpfung mittels Kleinlöschgerät und Strahlrohr aufgenommen.

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Dabei wurde erstmals auch das Funktionieren der installierten Steigleitungen erfolgreich getestet. Zwei weitere Atemschutztrupps retteten die Bewohner aus den weiteren Zimmern des gleichen Brandabschnittes, nachdem im Flur mittels Druckbelüftungsgerät für Rauchfreiheit gesorgt hatten. Dabei zeigte sich, dass die Rettung über die Rettungsmatratzen ein sinnvolles Konzept ist, dass sich im Übungsszenario vollständig bewährt hat. Außerdem wurde die Evakuierung durch den hohen Brandschutzstandard im Objekt wesentlich vereinfacht, weil die Betroffenen einfach in einen anderen Brandabschnitt im gleichen Stockwerk gebracht werden konnten. Eine aufwändige Rettung ins Freie ist damit während der Ersteinsatzphase nicht erforderlich. Eine vollständige Räumung des betroffenen Abschnitts und somit das Ziel der Übung konnte so innerhalb kurzer Zeit erreicht werden. Die Kräfte aus Norsingen und Offnadingen stellten die Wasserversorgung zur Drehleiter her und unterstützten die Menschenrettung mit weiteren Kräften. Die Feuerwehr Bad Krozingen ging in Anleiterbereitschaft und unterstützte die Brandbekämpfung von außen. Außerdem wurde die Patientenrettung über die Krankentragenlagerung der Drehleiter getestet. Sowohl Feuerwehrkommandant Strub wie auch Heimleiterin Gibson zogen ein positives Fazit der Übung. Strub bedankte sich für die Möglichkeit, unter so realistischen Bedingungen eine Übung durchführen zu können. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass ein kompletter Gebäudetrakt für eine Übung zur Verfügung steht und die dortigen Pflegeheimbewohner durch Personal ausgetauscht werden, so dass auch eine Evakuierung unter Echtbedingungen geübt werden konnte. Außerdem ist es auch eine Ausnahme, in einem bewohnten Gebäude eine „nasse“ Übung durchführen zu können. Frau Gibson wiederum bedankte sich bei der Feuerwehr für die Bereitschaft zur Durchführung der Übung und war sehr erfreut über den hohen Leistungsstandard der Feuerwehr und das sich bewährte Rettungskonzept.

Großangelegte Alarmübung bei der Spedition Dischinger

Brandbekämpfung im Abschnitt Ehrenkirchen Die Feuerwehren aus Bad Krozingen, Staufen und Ehrenkirchen haben am 10. November 2012 eine gemeinsame Alarmübung bei der Fachspedition Dischinger im Gewerbegebiet Niedermatten durchgeführt. Beteiligt war auch die Führungsgruppe Südlicher Breisgau. Das Hauptaugenmerk der Übung lag dabei in dem Aufbau einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung, der Zusammenarbeit mehrerer Löschzüge sowie der Funkkommunikation. Als Beobachter anwesend war neben dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Thomas End auch Bürgermeister Thomas Breig. Angenommenes Übungsszenario war zum Zeitpunkt der Alarmierung der Brand eines vor einer Lagerhalle stehenden LKW’s. Da der Brand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits weit fortgeschritten war, konnte ein Übergreifen des Brandes auf die Lagerhalle nicht verhindert werden. Dies war für den Einsatzleiter, Kommandant Michael Strub, der Anlass, die Feuerwehren Bad Krozingen und Staufen sowie die Führungsgruppe nachzufordern.

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Riegelstellung im Abschnitt Ehrenkirchen    In dem weitläufigen Areal der Spedition bestand die erste Herausforderung im Aufbau der Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz, liegen doch die nächsten Hydranten 300 bzw. 400 m von der angenommenen Einsatzstelle entfernt. Nachdem vom ersten Löschfahrzeug (LF16/12) die Brandbekämpfung mit dem mitgeführten Löschwasser eingeleitet wurde, legte das zweite Löschfahrzeug (LF16/TS) vom Oberflurhydrant bei der Bäckerei Kaiser die Schlauchleitung zur Einsatzstelle. Eine weitere Leitung verlegte der neu in Dienst gestellte Gerätewagen Logistik (GW-L2) vom Hydrant bei der Möbelschau. Hier zeigte sich Bürgermeister Breig beeindruckt, wie schnell sich mit diesem Fahrzeug eine Schlauchleitung verlegen lässt. Die Abteilungen Norsingen und Offnadingen bauten eine weitere Schlauchleitung zur Möhlin auf, aus der mittels einer Tragkraftspritze Löschwasser entnommen wurde. Dabei wurden sie wiederum vom GW-L2 unterstützt. Die Feuerwehr Bad Krozingen erhielt den Auftrag, den Bereich der Tankstelle (Sprit-Shop) umfassend zu schützen und eine Riegelstellung mit der Drehleiter aufzubauen. Dabei wurden sie von der Feuerwehr Staufen unterstützt, die eine zweite Schlauchleitung zur Möhlin verlegte. Damit wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte gegliedert: Brandbekämpfung Nord durch die Feuerwehr Ehrenkirchen, Brandbekämpfung Süd durch die Feuerwehr Bad Krozingen und Löschwasserversorgung durch die Feuerwehren Ehrenkirchen und Staufen. Weitere Hilfe erhielt der Abschnitt Ehrenkirchen durch den Teleskopmast der Feuerwehr Staufen. Die Einsatzleitung wurde durch die Führungsgruppe Südlicher Breisgau mitorganisert. Die Führungsgruppe unterstützt bei solchen Einsatzlagen den Einsatzleiter bei der Funkkommunikation, führt die Lagekarte und fordert weitere Kräfte nach.

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Abschnitt Bad Krozingen  Alle Beteiligten freuten sich über den erfolgreichen Verlauf der Übung und die gute Zusammenarbeit der eingesetzten Einsatzkräfte. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass sowohl die Feuerwehr Bad Krozingen und Staufen erstmals die Gelegenheit hatten, im Gewerbegebiet an einer Übung teilzunehmen. Besonders der Aufbau einer Wasserversorgung in unbekanntem Gebiet ist dabei nicht einfach. Positiv hervorzuheben ist auch die mittlerweile gute Löschwasserversorgung aus dem Hydrantennetz. Hier machten sich die Investitionen der Gemeinde in das Wasserleitungsnetz positiv bemerkbar. Auch zeigte sich, dass mit dem Gerätewagen Logistik in ein sinnvolles Fahrzeugkonzept investiert wurde, konnte doch die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Ehrenkirchen bei der Wasserförderung deutlich gesteigert werden.

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Feuerwehr Staufen beim Aufbau des Teleskopmastes  Zum Abschluss der Übung wurden die beteiligten Feuerwehrmänner von Firmenchef Karlhubert Dischinger zu einem Umtrunk mit Vesper eingeladen. Kommandant Michael Strub konnte sich hierfür sowie für das Bereitstellen des Übungsobjektes bedanken. Hierbei zeigte sich doch auch die Verbundenheit von Karlhubert Dischinger, ist er doch selbst früherer Kommandant und Ehrenmitglied der Feuerwehr Ehrenkirchen gewesen. Beteiligte Einsatzkräfte: Feuerwehr Ehrenkirchen ELW1 LF16/12 LF16/TS GW-L2 LF8 TSF-W VRW MTW Feuerwehr Bad Krozingen ELW1 ELW2 (Führungsgruppe) LF16/12 DLK23/12 TLF24/50 Feuerwehr Staufen ELW1 LF16/12 TKM23/12 LF Kat-S SW-2000 MTW MTW (stv. KBM) 0 Kommentare Autor: webmaster |

Silbernes Leistungsabzeichen für die Feuerwehr Ehrenkirchen

Am Samstag, den 7. Juli, hat die Feuerwehr Ehrenkirchen erfolgreich das Leistungsabzeichen in Silber bestanden. Insgesamt 34 Gruppen aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald nahmen an der Leistungsübung für Gold, Silber oder Bronze auf dem Gelände der Neuen Messe in Freiburg teil. Dabei müssen unter der Beobachtung von Schiedsrichtern Aufgaben wie Retten, Löschen oder Erste Hilfe bewältigt werden. Um die Leistungsprüfung bestehen zu können, musste die Gruppe intensiv trainieren, bis alle Befehle und Handgriffe verinnerlicht waren. Wir gratulieren den erfolgreichen Kameradinnen und Kameraden

JFW Ehrenkirchen erneut sehr erfolgreich

Am Wochenende vom 20. bis 22. Juli fand in Eschbach das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr statt. Mit ca. 40 Jugendlichen und Betreuern nahm auch unsere Jugendfeuerwehr daran teil. Höhepunkt des Zeltlagers bildete der Pokalwettkampf am Samstag. Insgesamt 20 Gruppen nahmen daran teil. Unsere Jugendfeuerwehr wurde dort von zwei Gruppen, eine mit einem Altersschnitt unter 14 Jahren und eine mit einem Schnitt von über 14 Jahren, vertreten. Bei fünf Disziplinen stellten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis. Nach einem spannenden Tag, wurde am frühen Abend die Siegerehrung durchgeführt. Am Ende stand es fest. Unsere Gruppe mit dem Altersschnitt unter 14 Jahren erreichte mit ihrer super Leistung den 4. Platz. Die Gruppe mit dem Schnitt über 14 Jahren erreichte sogar den hervorragenden 1. Platz. Zu diesen Topleistungen möchten wir allen Jugendfeuerwehrlern und ihren Betreuern recht herzlich gratulieren.

Neues Fahrzeug bei der Feuerwehr Ehrenkirchen

Die Feuerwehr Ehrenkirchen hat die erste Probe mit dem neuen Gerätewagen-Transport durchgeführt. Dieser ist eine Ersatzbeschaffung für den bisherigen GW-T. Er besitzt ein Fahrgestell von Mercedes und einen Aufbau der Firma MAISE Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH aus Freiburg.

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Waldbrandübung im Ambringer Grund beweist Leistungsfähigkeit der Feuerwehr

“Mut bewiesen” haben die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Ehrenkirchen mit der Vorbereitung und Durchführung einer groß angelegten Waldbrandübung im Ambringer Grund, so Kreisbrandmeister Alexander Widmaier nach der Übung. Dass der Mut belohnt wurde, hat das Ergebnis der Übung gezeigt, an der neben der kompletten Feuerwehr Ehrenkirchen mehrere umliegende Feuerwehren beteiligt waren. Insgesamt kamen 20 Fahrzeuge aus 10 Feuerwehren zum Einsatz. Es gilt heute als gesicherte Erkenntnis, dass bedingt durch den Klimawandel die Sommer in Süddeutschland heißer und trockener werden. Dadurch steigt auch das Waldbrandrisiko in erheblichem Maße. In gut strukturierten Bergmischwäldern, wie in Ehrenkirchen überwiegend vorhanden, sei das Risiko nach Einschätzung von Forstdirektor Herbert Stiefvater, der an der Übung gemeinsam mit Kreisbrandmeister Alexander Widmaier, seinem künftigen Stellvertreter Thomas End (Staufen) und Bürgermeister Thomas Breig als Beobachter teilnahm, nicht so hoch, dennoch freuten sie sich, dass die Feuerwehr sich auf den Ernstfall vorbereite. Beeindruckt waren sie von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr.

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Im Übungsszenario angenommen wurde ein größerer Waldbrand im Bereich des Hexenbodenweges, bereits in der Nähe zur Gemarkungsgrenze Münstertal gelegen. Ziel der Übung war die Erprobung der Brandbekämpfung in topografisch schwierigem Gelände, der Aufbau einer Wasservorsorgung (Schlauchleitung) über lange Wegstrecken, sowie die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser über einen Pendelverkehr. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Feuerwehr Ehrenkirchen wurde in Ehrenkirchen Gesamtalarm ausgelöst und gleichzeitig werden die Feuerwehren Bollschweil und Bad Krozingen zur Unterstützung gerufen. Die eigentliche Brandbekämpfung sowie der Aufbau der Schlauchleitung erfolgte durch die Einsatzkräfte aus Ehrenkirchen. Die Versorgung mit Löschwasser erfolgte durch die benachbarten Wehren. Mit Eintreffen der ersten Einheit an der Einsatzstelle wurde der Bedarf eines umfassenden Löscheinsatzes erkannt, der die Nachforderung weiterer Feuerwehren durch das ELW Ehrenkirchen auslöste. Die Tanklöschfahrzeuge aus Ebringen, Münstertal, Schallstadt, Staufen und Wittnau wurden an die Einsatzstelle beordert. Von diesen Fahrzeugen wurde über Pendelverkehr die Sicherstellung der Löschwasserversorgung aus dem Ortsnetz Ehrenstetten gewährleistet. Ferner wurde die Führungsgruppe Südlicher Breisgau und der MTW Münstertal mit deren Führungsmannschaft angefordert, beide Einheiten sorgten für die Organisation und Dokumentation der Einsatzstelle. Vor allem aber stellten sie die Kommunikation der zahlreichen Fahrzeuge sicher. Erfreuliches Ergebnis der Übung, so das Resümee der fachkundigen Beobachter und Kommandant Michael Strub, sei, dass das Gesamtkonzept für die Waldbrandbekämpfung funktioniere und auch die Teilaufgaben Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Pendelverkehr von den jeweiligen Einheiten beherrscht wurden. Erwartungsgemäß schwierig gestaltete sich wegen der Topografie, der räumlichen Ausdehnung des Einsatzbereiches sowie der zahlreich eingesetzten Fahrzeuge die Funkkommunikation. Mit der Frage, wie sich diese verbessern lasse, werden sich die Kommandanten der beteiligten Wehren in einer Nachbesprechung Gedanken machen. Kommandant Strub und Bürgermeister Breig bedankten sich bei allen anwesenden Feuerwehren für die Beteiligung an der Übung und bei Kreisbrandmeister Widmaier für dessen Besuch. Dieser freute sich besonders über die gute gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Südlichen Breisgau und zollte den Beteiligten Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit.

Pressemeldung: Schwerer Unfall auf der L 122 bei Sölden

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend, 18.07.2011, gegen 18.15 Uhr auf der L 122 zwischen Bollschweil und Sölden. Ein Autofahrer starb bei dem Unfall, eine Autofahrerin wurde schwer verletzt. Die L 122 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis gegen 21 Uhr vollständig gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Ehrenkirchen, Bollschweil und Sölden waren mit insgesamt acht Fahrzeugen am Unfallort im Einsatz. Laut Mitteilung der Polizei befuhr eine 55-jährige Autofahrerin die L 122 von Bollschweil kommend in Richtung Sölden. Im Bereich einer Linkskurve nach der Abzweigung nach St. Ulrich geriet sie aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Dieses Fahrzeug wurde durch den Aufprall noch gegen das Gestänge eines Vorwegweisers geschleudert. Der 34-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens, der laut Polizei aus Badenweiler stammt, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die 55-jährige Frau musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden beträgt laut Polizei 40 000 Euro.

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